Seminarausblick · 2027

KI für Sachverständige. Seminar mit dem BVS für 2027 vereinbart.

Einblick in meine Vorbereitung: Unterlagen strukturieren, Gutachtenentwürfe prüfen und verantwortungsvoll mit Daten arbeiten.

Für 2027 ist ein KI-Seminar mit dem BVS vereinbart. Ich freue mich darauf, meine Arbeit als KI-Trainer in den Sachverständigenalltag einzubringen. Den konkreten Termin, das endgültige Veranstaltungsprogramm und die Informationen zur Anmeldung ergänze ich hier, sobald diese Angaben veröffentlicht sind.

Diese Seite gibt einen Einblick in meine fachliche Vorbereitung. Die Praxisideen sind Teil meines vorbereiteten Werkstattansatzes; das endgültige BVS-Programm folgt.

Wo KI bei der Sachverständigenarbeit ansetzen kann

Viele Aufgaben beginnen mit verstreuten Informationen: E-Mails, Protokolle, technische Unterlagen und Entwürfe müssen gesichtet und miteinander in Beziehung gesetzt werden. KI kann bei dieser Vorarbeit unterstützen, etwa durch eine erste Gliederung, eine Tabelle mit offenen Fragen oder einen Vergleich vorliegender Aussagen. Ob die Ausgabe belastbar ist, zeigt sich erst beim Abgleich mit den Originalunterlagen.

Mein Ziel ist ein verständlicher und kontrollierter Einstieg. Teilnehmende sollen erkennen können, welche Aufgabe sie sinnvoll vorbereiten lassen, wie sie die Antwort prüfen und wann ein Einsatz wegen Daten, fehlenden Belegen oder unklarer Verantwortung zunächst unterbleiben muss.

Drei Praxisfragen aus meiner Vorbereitung

Wie wird aus vielen Unterlagen eine Arbeitsgrundlage? Mein vorbereiteter Werkstattansatz nutzt fiktive Dokumente, um eine Chronologie, Themen und offene Prüffragen zu erstellen. Jede wichtige Angabe braucht eine nachvollziehbare Fundstelle. Fehlende Informationen bleiben als Lücke sichtbar.

Wie lässt sich ein Gutachtenentwurf gegenprüfen? Ein geeigneter KI-Auftrag kann Aussagen des Entwurfs den bereitgestellten Quellen gegenüberstellen und mögliche Widersprüche oder unbelegte Angaben markieren. Dabei können auch Fehlinterpretationen entstehen. Die fachliche Würdigung und die Entscheidung über eine Änderung bleiben bei der sachverständigen Person.

Welche Daten gehören in welche Arbeitsumgebung? Vor einer Eingabe sind Schutzbedarf, Verarbeitungszweck, freigegebene Systeme und erforderliche Kontrolle zu klären. Ein vertrauliches Dokument wird nicht dadurch unkritisch, dass ein Dienst bequem zu bedienen ist. Für Übungen arbeite ich deshalb mit fiktiven Fällen.

Orientierung für den eigenen Arbeitsprozess

Aus meinen bisherigen Schulungen nehme ich mit, dass Interesse an KI und Unsicherheit über ihren betrieblichen Einsatz häufig nebeneinanderstehen. Eine verständliche Methode kann helfen, den nächsten Schritt zu finden: Aufgabe eingrenzen, geeignete Daten auswählen, Erwartungen und Grenzen formulieren, Ergebnis prüfen.

Weder eine überzeugende Formulierung noch ein ausführlicher Prompt ersetzt Sachkunde. Meine Vorbereitung legt deshalb Wert auf Quellenbezug, sichtbare Unsicherheit und menschliche Verantwortung. Die verwendeten Hilfsmittel sollen das eigene Prüfen erleichtern.

Referent und weitere Informationen

Ich bin Niklas Entenmann, KI-Berater, Senior IT-Projektleiter und Gründer von Consulting Entenmann in Aachen. Einen Überblick über meinen Schulungsansatz bietet das KI-Praxistraining für Unternehmen. Weitere Berichte und angekündigte Termine finden Sie unter Praxis und Seminare.

Termin, endgültiges Programm und Anmeldeweg ergänze ich hier nach Veröffentlichung.

KI im eigenen Unternehmen praktisch machen

Gemeinsam klären wir Vorkenntnisse, typische Aufgaben und das passende Schulungsformat.